Aris

Fam. Hutzel

Als unser 18-jähriger Labrador-Mix Max uns verließ, hatten wir das Bedürfnis uns wieder einen Hund zuzulegen. Da wir sehr gute Erfahrungen mit Max gemacht hatten, war es für uns gar keine Frage wieder einen Hund aus dem Tierheim zu holen. Wir konnten das Elend eines 13 Monate alten Schäferhund-Mix nicht mit ansehen und entschieden uns für ihn. Als Aris zu uns kam waren wir voller Mitleid und verwöhnten ihn sehr.

 

Das war wohl der Anfang aller Probleme, denn:
Er ließ niemanden mehr ins Haus, er fand keine Ruhe, er vertrug sich nicht mit Artgenossen, er schnappte bei der Familie und bei Freunden, er bestimmte das Tempo beim Gassigehen, bei Spaziergängen stehen zu bleiben und eine Unterhaltung führen war unmöglich, der Besuch in einer Gartenwirtschaft wurde zum Chaos, beim zusammentreffen mit einer großen Hundegruppe bekam er Angst und lief Nachhause.
Ich bekam die Telefonnummer der "Die Hundeversteher" und rief in meiner Not sofort an und machte einen Termin aus.

 

Beim ersten Treffen erklärte uns Herr Marziano das Aris kein grundaggressiver Hund sei, vielmehr liege das Problem darin, dass Aris die sogenannte "Chefrolle" übernommen hat und alle Entscheidungen für uns traf, dies wiederum ihn komplett überfordern würde. Zudem kam, dass Aris ein sehr unsicherer Hund ist und die Aggression durch Angst verursacht würde. Schritt für Schritt gingen wir mit Hr. Marziano die Probleme an.

 

Nach einem halben Jahr Kraftraubendem und intensivem Training, haben wir sehr große Fortschritte erziehlt. Mittlerweile können wir mit Aris problemlos Gassigehen, wir können problemlos Besuch empfangen und können sogar in einem Restaurant entspannt essen gehen.

 

Ich möchte mich auf diesem Wege bei Herr Marziano bedanken da ich denke, dass wir ohne seine Hilfe Aris wohl nicht behalten hätten. Der Weg zurück ins Tierheim wäre wohl unumgänglich gewesen.

 

 

Mit Freundlichen Grüßen

D. Hutzel